Ist Pinterest die richtige Plattform für mich? Was für Vorteile zieh ich daraus? Kann ich das selbst oder brauche ich Unterstützung?
Wenn du schon länger mit dem Gedanken spielst, Pinterest für dein Business zu nutzen, kommen dir vielleicht genau diese Fragen in den Kopf. Das ist absolut normal und ein richtig gutes Zeichen. Denn wer diese Fragen stellt, denkt strategisch. Und genau das braucht es auf Pinterest.
Du nutzt vermutlich Social Media wie Instagram & Co. schon für deine Zwecke, doch aktuell bringt es dir mehr Posting-Stress als potenzielle Kunden und Abschlüsse. Die Suche nach einer Alternative, die ruhiger, zuverlässiger und nachhaltig wirkungsvoll zu mehr Umsatz, Sichtbarkeit und Reichweite führt – die ist nicht nur nachvollziehbar, sie ist klug.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Pinterest bietet genau diese Alternative. Aber es gibt einige Dinge, die du verstehen musst, um es wirklich für dein Business arbeiten zu lassen.
Was Pinterest grundlegend anders macht als Instagram & Co.
Pinterest ist keine Social-Media-Plattform. Das ist der wichtigste Satz, den du dir merken solltest.
Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine und das verändert alles. Während dein Instagram-Post nach 24 Stunden in der Versenkung verschwindet und du täglich neuen Content produzieren musst, nur um sichtbar zu bleiben, kann ein einzelner Pinterest-Pin noch Monate oder sogar Jahre später Traffic auf deine Website bringen.
Das Prinzip ist einfach: Menschen kommen auf Pinterest, weil sie aktiv nach etwas suchen. Nach Inspiration, nach Lösungen, nach Produkten, nach Dienstleistungen. Sie sind bereits in einem Modus des Entdeckens und Kaufenwollens. Du begegnest ihnen genau in diesem Moment – mit deinem Angebot, deinem Blog, deiner Expertise.
Der entscheidende Unterschied
| Durchschnittliche Halbwertszeit eines Instagram-Posts | Durchschnittliche Halbwertszeit eines Pinterest-Pins |
| ~24–48 Stunden | 3–6 Monate, oft länger |
Das bedeutet: Deine Arbeit von heute zahlt sich noch übermorgen aus.
Für wen lohnt sich Pinterest wirklich?
Pinterest funktioniert besonders gut, wenn du mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllst:
- Du hast eine Website, einen Blog oder einen Online-Shop mit eigenen Inhalten
- Dein Thema ist visuell darstellbar – Lifestyle, Business, Gesundheit, DIY, Ernährung, Reisen, Finanzen, Coaching und viele mehr
- Du möchtest nachhaltigen, organischen Traffic aufbauen, ohne täglich posten zu müssen
- Du hast Produkte, Kurse, Dienstleistungen oder Freebies, die du bewerben möchtest
- Du bist es leid, für den Algorithmus zu tanzen und möchtest eine Strategie, die auch dann funktioniert, wenn du mal drei Tage offline bist
Pinterest ist dagegen weniger geeignet, wenn du
- ausschließlich lokal arbeitest und kein digitales Angebot hast
- oder komplett ohne Website unterwegs bist.
In diesen Fällen lässt sich zwar trotzdem etwas aufbauen, aber der Hebel ist kleiner.
Was du verstehen musst, bevor du anfängst
Hier kommen wir zu dem Teil, den viele überspringen und dann frustriert aufgeben, weil die Ergebnisse ausbleiben.
Pinterest braucht Zeit
Pinterest ist kein Sprint, es ist ein Marathon. Die Plattform belohnt Konsistenz über Monate, nicht virale Momente über Nacht. Das klingt ernüchternd, ist aber eigentlich eine gute Nachricht: Du baust dir etwas auf, das bleibt. Etwas, das wächst, während du schläfst.
Strategie schlägt Glück
Wer einfach drauflospostet und hofft, dass irgendwas schon klappen wird, wird lange auf Ergebnisse warten. Pinterest hat einen eigenen Algorithmus, eine eigene Logik und wer diese versteht, kann sie zu seinem Vorteil nutzen. Das bedeutet: die richtigen Keywords, die richtigen Boards, die richtige Posting-Frequenz, die richtige Bildsprache.
Dein Profil ist deine Visitenkarte
Bevor du auch nur einen Pin erstellst, sollte dein Pinterest-Profil sauber aufgesetzt sein. Das heißt: Business Account, verifizierte Website, keywordreiche Beschreibung, professionelles Profilbild. Das klingt nach Kleinigkeiten, hat aber einen enormen Einfluss darauf, wie Pinterest deinen Account bewertet und wem es deine Inhalte zeigt.
Kannst du Pinterest selbst aufbauen oder brauchst du Hilfe?
Die kurze Antwort: Ja, du kannst Pinterest definitiv selbst aufbauen. Viele meiner Kundinnen haben das gemacht und sind heute sehr erfolgreich damit.
Die längere Antwort: Es kommt darauf an, wie viel Zeit du investieren möchtest und wie schnell du Ergebnisse sehen willst.
Der Selbst-Weg
Wenn du bereit bist, dich einzulesen, Tutorials zu folgen und die ersten drei bis sechs Monate als Lernphase zu betrachten, kannst du Pinterest komplett eigenständig aufbauen. Du wirst Fehler machen, du wirst Dinge ausprobieren, die nicht funktionieren, aber du wirst auch unglaublich viel lernen. Und irgendwann wird es klick machen.
Der begleitete Weg
Eine professionelle Begleitung macht dann Sinn, wenn du keine Zeit hast, das Rad neu zu erfinden. Wenn du weißt, dass du die Lernkurve abkürzen möchtest und lieber direkt mit einer erprobten Strategie startest, die zu deinem Business passt.
Eine Begleitung ist besonders in der Anfangsphase wertvoll, also in den ersten drei bis sechs Monaten, in denen Profil, Strategie und erste Inhalte aufgebaut werden. Danach bist du in der Regel gut genug aufgestellt, um selbstständig weiterzumachen.
Du sparst nicht nur Nerven, sondern vor allem Zeit. Zeit, die du mit dem richtigen Know-how voll und ganz zielführend in dein Unternehmen stecken kannst, anstatt sie mit Trial and Error zu verbrennen.
Lass uns in einer Stunde Klarheit schaffen
Wenn du dir nach allem, was du gerade gelesen hast, noch nicht sicher bist, ob und wie Pinterest für dein Business funktionieren kann, dann ist genau das der Ausgangspunkt für unser Gespräch.
In einer gemeinsamen Stunde beantworte ich dir alle deine Fragen rund um Pinterest Marketing. Wir schauen uns dein Business an, dein Angebot, deine Ziele und du bekommst von mir eine ehrliche Empfehlung, mit welcher Strategie du die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start hast.
Keine allgemeinen Tipps, die für jeden passen. Sondern eine konkrete Einschätzung für genau dein Business.
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Ich bin Magdalena –
Traffic & SEO Expertin für Pinterest.
Ich freue mich wirklich sehr darauf, dich, dein Online-Business und deine Ziele kennenzulernen. Denn hinter jedem Business steckt eine Geschichte und ich helfe dir, sie auf Pinterest sichtbar zu machen.
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Magdalena, ich lese und musste lachen, weil ich so ziemlich das Gegenteil von dir bin.
Ich hab mir am Anfang Hilfe geholt, Pinterest aufzubauen und zu verstehen. Und dann irgendwann gedacht: ich hab’s kapiert, ich mach das jetzt selbst. Was natürlich bedeutete: ich hab angefangen zu probieren, zu testen, Chaos zu produzieren, nochmal von vorne. Das ist mein Weg. Nicht immer der schnellste, aber ich lerne dabei wie verrückt 😅.
Was ich dabei gelernt habe: Es wäre definitiv sinnvoller gewesen, von Anfang an mit jemandem wie dir zu arbeiten. Nicht weil man es nicht selbst kann, sondern weil Lernen durch Ausprobieren Zeit kostet. Und die hat man nicht immer.
Was mich an dir beeindruckt: Wer deine Pins öfter sieht, weiss sofort, das ist Magdalena. Nicht langweilig, nicht austauschbar. Abwechslungsreich und trotzdem ein klarer Wiedererkennungswert. Das ist das, woran ich selbst noch arbeite. Dieser eigene Stil, der auf jeder Plattform sofort erkennbar ist. Den kann man nicht erzwingen, aber man kann ihn entwickeln.
Danke für diesen Artikel, so wertvoll 🤗
Liebe Diana, danke für deinen Kommentar! 🙂
So verschieden sind wir da vermutlich nicht ^^ . Obwohl ich einen „Kurs“ belegt habe, durfte ich danach feststellen, dass dieser bei Weitem nicht alles abgedeckt hat, was ich heute weis. Deshalb hat sich mein ursprünglicher Start gravierend verschoben – es gibt einfach viele feine Details die für einen erfolgreichen Account entscheidend sind und ich lerne täglich dazu. Tatsächlich warte ich aber mit der Ausführung egal welcher Tätigkeit fast immer, bis im meinem Kopf alle Parameter enthalten sind um die bestmöglichste Ausgangsbasis zu erhalten.
Ja und ich sehe dich jetzt schon schmunzeln und hör dich sagen: Schieb mal deinen Perfektionismus weg, der hindert dich am Machen. 😉
Und das darf ich mit deiner Hilfe noch lernen: erst mal machen, dann optimieren!
Ich freu mich das dir meine Pins gleich ins Auge hüpfen, aber das selbe hab ich mir bei deinen Pins auch gedacht! 😀
„Schieb mal deinen Perfektionismus weg“ – du hast mir die Worte aus dem Mund genommen 😄. Ich muss gestehen: ich predige genau das und produziere selbst manchmal erst Chaos bevor es rund wird. Schreibtisch, Notizbuch, Kopf – alles voll, bevor mein System steht. „Schuster, schlechteste Schuhe“😅. Bleib auf deinem Weg, dich gibt es nur einmal, und ja: manchmal ist «erst machen» richtig und manchmal braucht ein gutes Ding einfach Weile. Beides hat seine Berechtigung – solange es nicht Perfektionismus oder Prokrastination im Tarnmantel ist. 🦊